Unser WiWö SoLa war in Gablitz

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Das Jahr und der Sommer 2020 war ein ganz besonderer, so auch für die Wichtel und Wölflinge der Gruppe Gablitz. Eine der Besonderheiten dieses Lagers war, dass wir in der Heimat geblieben sind, in unserem Pfadi Heim in Gablitz. Aber in Gablitz sind wir nicht lang geblieben, denn schon ein paar Stunden nach Ankunft der WiWö haben wir entdeckt, dass sich ein Junge mit Lendenschurz unter uns gemischt hat!

Es war Mogli (!!!), der mit seinem Wolfsrudel auf Wanderung durch den Dschungel war. Er bat die Kinder um Hilfe bei dem Bau eines Nachtlagers. Also haben die WiWö Mogli prompt in den Dschungel begleitet um ihm zu Helfen. Als die Hütte fertig war, war es auch schon Zeit zum Abendessen. Am ersten Abend wurden dann auch traditionell am Lagerfeuer die Halstücher an die neuen Pfadfinder verliehen.

14 WiWö haben ihr Versprechen abgelegt und wurden offiziell Teil der weltweiten Pfadi Bewegung.

Nach einer aufregenden ersten Lagernacht und einem reichhaltigen Frühstück wollten die WiWö Mogli besuchen gehen und sehen, wie er die Nacht in seiner Blätterhütte überstanden hat. Doch es folgte böses Erwachen, denn oh Schreck, Mogli war weg! Die Kinder haben Spuren gesucht und über die Nahrungskette im Urwald gelernt, um zu ergründen was mit Mogli passiert ist. Fast unbemerkt, vorsichtig hat sich uns Akela, die Leitwölfin aus Moglis Rudel in unsere Nähe gewagt. Sie war beeindruckt wie engagiert die Kinder waren und hat ihnen erzählt was tatsächlich mit Mogli geschehen ist. Er wurde in der Nacht entführt, von den fiesen Bandarlogs, einer Affenbande, die den Wald terrorisieren. Doch auch der Wolf war ratlos, wo sie sein könnten. Da es ein sehr heißer Tag war, riet Akela den Kindern an der Wasserstelle nach den Affen zu suchen. Dort verbrachten die Kinder auch den Nachmittag, mit einer Unterbrechung durch den Monsunregen mit Hagel, bei dem sie sich schnell unterstellen mussten, konnte ein sonniger Tag genossen werden. Doch Mogli und die Affen waren nicht an der Wasserstelle. In der Dämmerung zeigte sich Akela erneut und erzählte, dass die Affen Obst lieben, wenn die Kinder in der Dunkelheit ganz leise und vorsichtig Obst sammeln, könnten sie es vielleicht gegen Mogli tauschen. Gesagt getan! An den Affen vorüber schleichend, sammelten die mutigen WiWö eine ganze Menge Obst.

Leider haben die Affen das nicht auf sich sitzen lassen und entführten kurzerhand die Waldbewohner!! Das erfuhren die Kinder am nächsten Morgen und haben voller Tatendrang versucht, das Chaos zu beseitigen und die Waldbewohner zu befreien. Mit vereinten Kräften gelang es den WiWö den Panda, den Koala und das Affenbaby zu befreien! Zur Erholung ging es dann zum Fluss, der nach den vergangenen Unwettern zum Sumpf wurde. Aus dem Schwimmen im Fluss wurde eine regelrechte Schlammschlacht. Es war ein riesen Spaß für die Kinder und die Tiere! Obwohl Mogli immer noch nicht gefunden wurde war an diesem Abend eine Leichtigkeit am Lagerfeuer zu spüren. Auch für die Leiter neu war Lagerfeuer im Regen, mit guter Ausrüstung ist auch das kein Problem!

Am letzten Lagertag angekommen, Rucksäcke schon gepackt und Heim geputzt wurde Mogli immer noch nicht wiedergefunden! Doch Akela hat eine Fährte gefunden! Der entführte Mogli hat offenbar Bodenzeichen gelegt und auch Fell, von König Louis, dem Affenkönig hing in den Zweigen.  Die Kinder machten sich auf eine spannende Fährtensuche. Bis die WiWö plötzlich im Wald das rötlich braune Fell von König Louis hervorblitzen sahen! Es begann eine wilde, nervenaufreibende Hetzjagd! 

17 losgelassene WiWö schafften es schlussendlich den großen König Louis zu Boden zu ringen!

An einen nahen Baum gefesselt fanden die Kinder dann auch endlich Mogli und befreiten ihn. Mogli war den Kindern sehr dankbar, die Affen wollten ihn als Sklaven halten, der für sie Feuer macht Essen sucht und kocht! Mogli und sein Rudel haben entschieden wieder in den ihnen bekannten Teil des Dschungels zurückkehren um nicht länger von den Bandarlogs gefährdet zu sein. Ihre Mission erfolgreich abgeschlossen reisten die WiWö wieder zurück nach Hause.